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Wohngeld

Rund ums Wohngeld

17.05.2019

Rechtsfrage des Tages:

Ob zur Miete oder im Eigenheim: Wohnen ist teuer. Und manchmal reicht das Geld kaum, um die Miete oder den Unterhalt des Hauses zu tragen. Wer hat Anspruch auf Wohngeld?

Antwort:

Wohngeld wird als staatlicher Zuschuss nach dem Wohngeldgesetz (WoGG) gezahlt. Anspruch haben Mieter im Rahmen des Mietzuschusses, aber auch einkommensschwache Eigentümer selbst bewohnter Immobilien. Hier heißt das Wohngeld Lastenzuschuss. Berechtigt sind beispielsweise auch Heimbewohner oder Inhaber einer Genossenschaftswohnung. Ob tatsächlich Wohngeld gezahlt wird, hängt von der Höhe der Miete oder der Belastung im Eigentum und der Höhe des Einkommens ab. Entscheidend ist weiter, wie viele Familienangehörige in der Wohnung leben.

Einen Antrag auf Wohngeld können Sie bei Ihrer Stadt oder Gemeinde stellen. Sind mehrere Haushaltsmitglieder berechtigt, darf dennoch nur einer den Antrag stellen. Die Berechnung erfolgt dann unter Einbeziehung der anderen Haushaltsangehörigen. Welcher Höchstbetrag gezahlt werden kann, hängt neben der Anzahl der Haushaltsmitglieder noch von der Mietstufe ab. Bestimmte Personenkreise sind vom Wohngeld ausgeschlossen. Hierzu gehören beispielsweise Empfänger von Harzt IV und Personen die Bafög oder Hilfe zum Lebensunterhalt beziehen. Für Schüler, Studenten und Auszubildende gelten Sonderregelungen.

Aktuell hat die Bundesregierung eine Erhöhung des Wohngeldes ab dem 01.01.2020 beschlossen. Außerdem soll eine weitere Mietstufe eingeführt werden. Entlasten will die Regierung damit vor allem Rentner und Familien. Seit 2016 ist dies die erste Anpassung des Wohngeldes. Künftig soll alle zwei Jahre das Wohngeld an die Miet- und Einkommensentwicklungen angepasst werden.

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